Was ist Salsa?

Die Salsa-Musik und der Salsa-Tanz entstanden aus einer Verbindung afrokaribianischer und europäischer Einflüsse.

Die Sklaven der französischen Plantagenbesitzer auf der westlichen Seite der Insel HISPANOLA (das heutige Haiti), die mehr Freiheiten besaßen als die spanischen Sklaven im Osten der Insel (die heutige Dominikanische Republik) flohen 1791 nach einem Aufstand zur Nachbarinsel KUBA. Im kubanischen Oriente vermischten sich dann die afrikanischen Trommel- und Tanztraditionen mit der Gitarrenmusik der spanischen Farmer.

Neben dem religiösen Bezug hatte der Tanz immer auch eine wichtige Funktion zum Finden eines geeigneten Partners und zur Eroberung einer Frau. Der Tanz bekommt so eine erotische Note. Sinnlichkeit im Tanz bedeutet dabei nicht unbedingt engen Körperkontakt. Die Partner umkreisen sich in vielen karibischen Tänzen, ohne sich zu berühren.

Damit wären wir schon bei dem typischen, ursprünglichen kubanischen Stil der Salsa, dem „Cuban Style“ , welcher bei uns unterrichtet wird. Der Mann führt die Frau meistens nur mit einer Hand, das heißt, die Salsa wird offen getanzt. Während der Drehungen umkreist der Mann gleichzeitig die Frau, was dem Tanz den runden, geschmeidigen und auch hemdsärmeligen Charakter verleiht.

Die Salsa, insbesondere der „Cuban Style“ ist nicht nur ein Tanz, sondern auch ein Lebensgefühl, der die historisch geprägte Mentalität vieler Regionen Lateinamerikas reflektiert.




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